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23. Januar 2011

11 Uhr, Röhrmeisterhaus

Geburtstagsfeier für Lessing
Lesung mit den Lessing-Förderpreisträgern Renatus Decker, Berlin, und
Andreas Heidtmann, Leipzig

In Kooperation mit dem Kamenzer Klub „Gotthold Ephraim Lessing“ e.V.
Eintritt frei

Renatus Deckert, geboren 1977 in Dresden, lebt als Essayist, Lyriker und Herausgeber in Berlin. Er studierte Literatur und Philosophie in Hamburg, Berlin und Paris. 2009 wurde er mit einer Arbeit über das zerstörte Dresden in den Gedichten von Volker Braun, Heinz Czechowski und Durs Grünbein promoviert; sie erschien unter dem Titel "Ruine und Gedicht" (Thelem Verlag 2010). Zehn Jahre lang gab er in Berlin die Literaturzeitschrift "Lose Blätter" heraus. Er selbst publizierte in Zeitschriften wie "Sinn und Form" und "Merkur". Im Suhrkamp Verlag gab er die Anthologien "Das erste Buch" (2007) und "Die Nacht, in der die Mauer fiel" (2009) heraus. Zuletzt erschien "Dies Sirren", ein Band mit Gesprächen, die er mit dem Dichter Adolf Endler geführt hat (Wallstein Verlag 2010).

Andreas Heidtmann wurde 1961 in Hünxe (Niederrhein) geboren. Nach einem Klavierstudium in Köln studierte er Germanistik und Philosophie in Berlin. Mehrere Jahre arbeitete er als Lektor. Er schrieb Kritiken und Prosa, so erschien 2005 sein Kurzgeschichtenband „Storys aus dem Baguette“ (Athena, Oberhausen). Seit dem Jahr 2000 lebt Andreas Heidtmann in Leipzig. Dort gründete er 2005 das Webportal „Poetenladen“ und 2007 den gleichnamigen Verlag, in dem auch die Literaturzeitschrift „Poet“ erscheint. Die Zeitschrift, dessen Gründer und Herausgeber Andreas Heidtmann ist, erhielt 2010 den Calwer Hermann-Hesse-Preis. Das Literaturlabel „Poetenladen“ wurde mit großer Aufmerksamkeit wahrgenommen und vielfach vorgestellt – im Rundfunk, in Printmedien oder vom Goethe-Institut.

16.05 bis 17.30 Uhr, Stadttheater

Anlässlich der Vergabe des Lessing-Preises 2011:
FIGAROS Lese-Café live
Michael Hametner im Gespräch mit Monika Maron, Lessing-Preisträgerin 2011, über ihre aktuelle Literatur und ihre Neigung zu Lessing
Eine Produktion von FIGARO – dem Kulturradio des Mitteldeutschen Rundfunks

Eintritt frei

Monika Maron ist 1941 in Berlin geboren, wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentlichte u. a. die Romane „Flugasche“, „Die Überläuferin“, „Stille Zeile sechs“, „Animal triste“, „Pawels Briefe. Eine Familiengeschichte“, „Endmoränen“ und „Ach Glück“, außerdem mehrere Essaybände. Zuletzt erschien die Reportage „Bitterfelder Bogen“. Sie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dem Kleist-Preis (1992), dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (2003) und dem Deutschen Nationalpreis (2009).